Spielwirbel

Häufige Fragen

Was Leute vor der Anmeldung am häufigsten wissen wollen — und was danach noch aufkommt.

Brauchen alle ein Konto?

Nein. Ein Konto braucht nur, wer eine Runde anlegt. Alle anderen sind reine Namensplätze in dieser Runde — ohne E-Mail-Adresse, ohne Passwort, ohne Registrierung.

Eine Runde kann komplett von einem Gerät laufen: Ihr gebt es beim Abstimmen herum, statt dass sich alle einzeln anmelden.

Ihr könnt aber auch mischen — pro Person, ohne vorher etwas einzustellen: Wer ein Konto hat, verknüpft seinen Platz damit und stimmt vom eigenen Gerät ab.

Und ganz ohne Konto geht es auch: Zu jeder laufenden Abstimmung lässt sich ein Link teilen. Wer ihn bekommt, wählt seinen Namen aus der Teilnehmerliste und bewertet vom eigenen Gerät — ohne Registrierung. Der Link zeigt nur die ausgelosten Spiele und wer schon abgestimmt hat, nie die Stimmen selbst, und er gilt nur bis zum Ende dieser Abstimmung.

Kann ich das alte Aussehen zurückbekommen?

Ja. Spielwirbel trägt jetzt „Der Tisch" — dunkler Filz, Messing und Papierkarten. Das bisherige Aussehen heißt Klassisch und bleibt dauerhaft wählbar: beim ersten Öffnen in der Design-Auswahl oder jederzeit über das Paletten-Symbol oben neben der Sprache oder unter Konto → Design. Dort gibt es auch das helle Ocean, Das Programmheft, gesetzt wie ein Theaterprogramm, das dunkle Die Brücke in Cyan und Amber und das helle Forest, eine Lichtung in Laubgrün mit Glühwürmchen. Jedes Design kann dasselbe und zeigt dieselben Daten; es ordnet sie nur auf seine eigene Art an.

Das Design gilt für dich, nicht für die Runde — alle in einer Runde können ein anderes tragen. Was die Runde behält, ist ihr Farbmarker: Den sehen alle, jede und jeder im eigenen Design. Die früheren Farbschemata und Welten der Runden gibt es nicht mehr; eine Runde, die eines davon trug, zeigt den passenden Farbmarker.

Wie entsteht der Score?

Aus euren Bewertungen — aber nicht als einfacher Durchschnitt. Der Spielwirbel-Score gewichtet jede Stimme, bevor er mittelt: Wenn jemand ein Spiel gar nicht spielen möchte, zählt das schwerer als eine gute Bewertung von jemand anderem.

Der Grund ist einfach: Bei zwei Spielen mit demselben Durchschnitt ist das eine für alle in Ordnung, und beim anderen sitzt eine Person dabei, die nicht mag. Das sind zwei sehr verschiedene Empfehlungen — der Durchschnitt allein kann sie nicht auseinanderhalten.

Solange niemand schlechter als „wäre okay" bewertet hat, weicht der Score aus diesem Grund nicht ab — und wenn er es tut, steht daneben, was es war, etwa „1× gar nicht".

Ein zweiter Grund kommt dazu: Ein Spiel mit erst wenigen Bewertungen wird vorsichtiger eingeschätzt. Sein Score liegt näher an der Mitte der Skala, bis ein paar Sessions zusammengekommen sind — damit ein Spiel, das an einem einzigen Abend drei Bestnoten bekommen hat, nicht dauerhaft über allem steht, worüber ihr euch wirklich eine Meinung gebildet habt. Umgekehrt zählt es deutlich, wenn ihr ein Spiel immer wieder auf den Tisch legt: Auch ohne Bewertungen bekommt es dadurch einen Score.

In den Score eines Spiels gehen nur dessen eigene Bewertungen und Partien ein — nie, wie eure anderen Spiele abgeschnitten haben. Dieselben Stimmen und Partien ergeben deshalb in jeder Runde dieselbe Zahl.

Was ist das Wochenquiz?

Das Wochenquiz stellt jede Woche neue Fragen rund um bekannte Brettspiele — wie komplex ein Spiel ist, für wie viele Personen, wer es entworfen hat, wann es erschien. Die Fragen entstehen aus den Spieldaten von BoardGameGeek; Kategorien, Mechanismen und Namen stehen deshalb so da, wie BoardGameGeek sie führt, auf Englisch.

Jede Antwort zählt, sobald du sie gibst, und lässt sich danach nicht mehr ändern. Montags beginnt eine neue Runde. Mitspielen kannst du mit einem Konto; dein Ergebnis sehen nur du und dein Freundeskreis in der Rangliste. Wie lange Antworten gespeichert bleiben, steht in der Datenschutzerklärung.

Woher kommen die Abzeichen, und kann man sie wieder verlieren?

Die Abzeichen unter Pokale ergeben sich aus den Sessions, die ihr eingetragen habt — für die Runde und für jede Person: der erste Sieg, zehn Sessions, ein Spiel, das immer wieder gespielt wird. Gespeichert wird dafür nichts Eigenes; Spielwirbel liest sie bei jedem Öffnen neu aus euren Sessions ab.

Deshalb verschwindet ein Abzeichen, wenn ihr die Session löscht, die es gebracht hat — dann war es ja auch nicht verdient. Ein paar Abzeichen sind geheim und zeigen ihren Namen erst, sobald jemand sie verdient. Was eine Session neu gebracht hat, steht in ihrem Ergebnis, und die Chronik vermerkt es unter dieser Session.

Dazu kommen fünf Abzeichen für dein Konto über alle Runden hinweg: Sessions, Siege, Runden, Jahre und Spiele. Sie stehen auf deinem Profil, und nur du und deine Freundschaften sehen sie. Erreichst du bei Sessions, Siegen oder Spielen eine neue Stufe, sehen deine Freundschaften das im Freundeskreis — nur Name und Stufe, nie die Runde. Hast du deine Bilanz für Freundschaften ausgeschaltet, bleibt beides verborgen.

Bekomme ich dann ständig E-Mails?

Nein. Wir schreiben dir nur, wenn jemand eine Antwort von dir braucht: bei einer Einladung zu einer Runde und bei einer Freundschaftsanfrage. Dazu kommen die üblichen Konto-E-Mails (zum Beispiel Adresse bestätigen, Passwort zurücksetzen, Adressänderung bestätigen).

Es gibt keinen Newsletter und keine Werbung, und darüber, was deine Freunde gerade spielen, schreiben wir dir nie. Mehr als eine Nachricht pro Stunde bekommst du nicht — treffen mehrere Anfragen ein, fassen wir sie zusammen. Beide Arten kannst du in deinem Konto einzeln abschalten.

Ist das wirklich kostenlos? Wo ist der Haken?

Es gibt keinen. Es gibt keine kostenpflichtige Stufe, keine Funktionen hinter einer Bezahlschranke und keine Werbung.

Es sind auch keine Analyse- oder Tracking-Skripte eingebaut und es werden keine Skripte von Dritten geladen — es gibt schlicht nichts, was hier weiterverkauft würde.

Wozu dann der Spenden-Button?

Spenden sind freiwillig und schalten nichts frei — wer spendet, bekommt keine zusätzlichen Funktionen, und wer nicht spendet, verliert keine.

Wohin es geht: Server, Datenbank, Domain und Mailversand kosten laufend Geld, und Betrieb, Wartung und neue Funktionen kosten Zeit. Spielwirbel wird nebenher entwickelt und aus eigener Tasche bezahlt — eine Spende ist schlicht ein Danke dafür.

Die App enthält keinen Bezahl-Code und bindet kein fremdes Widget ein: Zur Spendenplattform wird erst dann überhaupt eine Verbindung aufgebaut, wenn du den Link anklickst.

Gibt es eine App?

Jein. Spielwirbel lässt sich über den Browser zum Startbildschirm hinzufügen und verhält sich danach wie eine App: eigenes Icon, eigenes Fenster, funktioniert auch offline.

Im Bereich Konto findest du dafür einen eigenen Abschnitt — je nach Browser mit einem Installieren-Knopf oder mit den zwei Schritten über das Teilen-Menü.

Einen Eintrag im App Store oder bei Google Play gibt es nicht.

Geht das nur für Brettspiele?

Die Titelsuche ja: Beim Anlegen eines Spiels sucht das Titelfeld bei BoardGameGeek und übernimmt Titel, Cover und Spieleranzahl.

Ins Regal darf aber alles. Von Hand eintragen geht genauso — dann ist völlig egal, was für ein Spiel es ist, es wird nur nichts automatisch ausgefüllt.

Können wir unsere Partien aus BG Stats oder BoardGameGeek mitnehmen?

Ja. In der Chronik einer Runde holt „Partien importieren“ eure bisherigen Partien herein — aus einer Exportdatei der App BG Stats oder, mit verknüpftem BGG-Namen im Konto, aus euren auf BoardGameGeek eingetragenen Partien.

Ihr wählt aus, welche Partien übernommen werden, und ordnet jede Person einmal zu: einem Mitglied der Runde, als neues Mitglied, als Gast oder gar nicht. Jede Partie wird zu einer gespielten Session an ihrem Datum, mit Gewinnern und Punkten — bewertet wird dabei nichts. Ein zweiter Import überspringt, was schon da ist.

Die BG Stats-Datei wird nur auf deinem Gerät gelesen und nie hochgeladen.

Kommen wir an unsere Daten wieder heran?

Ja, jederzeit selbst. In den Einstellungen einer Runde lädt „Daten exportieren (CSV + JSON)" eine ZIP-Datei herunter: Tabellen für Spiele, Sessions, Bewertungen, Punkte, Mitspielende und Tags, die sich in jeder Tabellenkalkulation öffnen lassen, dazu die komplette Runde als JSON-Datei. Das kann jede und jeder, die oder der Zugriff auf die Runde hat.

Für die Daten deines Kontos schreib uns über das Kontaktformular. Wie das abläuft, steht in der Datenschutzerklärung.

Einzelne gespielte Partien kannst du außerdem an BG Stats übergeben, wenn du das in deinem Konto einschaltest: Auf der Ergebnisseite einer beendeten Session erscheint der Link unter den Gewinnerinnen und Gewinnern und überträgt die Partie dorthin.

Wo liegen unsere Daten?

Das hängt davon ab, wer diese Instanz betreibt. Welche Dienstleister eingesetzt werden und wo gespeichert wird, steht vollständig in der Datenschutzerklärung — wir schreiben es hier absichtlich nicht in eigenen Worten daneben, damit es nur eine verbindliche Fassung gibt.

Wo kann ich mich mit anderen über Spielwirbel austauschen?

In diesen Forenthreads kannst du Fragen stellen, Ideen teilen und Feedback geben — wir lesen mit und antworten dort.

Für alles, was nicht öffentlich sein soll, gibt es das Kontaktformular.

Was passiert, wenn ihr aufhört?

Der Quellcode ist öffentlich und lesbar: github.com/ChulioZ/spielwirbel. Er darf für nicht-kommerzielle Zwecke selbst betrieben werden — wer will, kann Spielwirbel also auf einem eigenen Server weiterlaufen lassen.

Das ist keine Garantie, dass der Dienst ewig läuft. Es ist die Zusage, dass er nicht mit einer Person verschwindet.

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