Häufige Fragen
Was Leute vor der Anmeldung am häufigsten wissen wollen — und was danach noch aufkommt.
Brauchen alle ein Konto?
Nein. Ein Konto braucht nur, wer eine Runde anlegt. Alle anderen sind reine Namensplätze in dieser Runde — ohne E-Mail-Adresse, ohne Passwort, ohne Registrierung.
Eine Runde kann komplett von einem Gerät laufen: Ihr gebt es beim Abstimmen herum, statt dass sich alle einzeln anmelden.
Ihr könnt aber auch mischen — pro Person, ohne vorher etwas einzustellen: Wer ein Konto hat, verknüpft seinen Platz damit und stimmt vom eigenen Gerät ab.
Und ganz ohne Konto geht es auch: Zu jeder laufenden Abstimmung lässt sich ein Link teilen. Wer ihn bekommt, wählt seinen Namen aus der Teilnehmerliste und bewertet vom eigenen Gerät — ohne Registrierung. Der Link zeigt nur die ausgelosten Spiele und wer schon abgestimmt hat, nie die Stimmen selbst, und er gilt nur bis zum Ende dieser Abstimmung.
Warum passt der Score nicht zum Durchschnitt der Bewertungen?
Weil er mehr ist als der Durchschnitt. Der Spielwirbel-Score gewichtet jede Stimme, bevor er mittelt: Wenn jemand ein Spiel gar nicht spielen möchte, zählt das schwerer als eine gute Bewertung von jemand anderem.
Der Grund ist einfach: Bei zwei Spielen mit demselben Durchschnitt ist das eine für alle in Ordnung, und beim anderen sitzt eine Person dabei, die nicht mag. Das sind zwei sehr verschiedene Empfehlungen — der Durchschnitt allein kann sie nicht auseinanderhalten.
Solange niemand schlechter als „geht so" bewertet hat, weicht der Score aus diesem Grund nicht ab — und wenn er es tut, steht daneben, was es war, etwa „1× gar nicht".
Ein zweiter Grund kommt dazu: Ein Spiel mit erst wenigen Bewertungen wird vorsichtiger eingeschätzt. Sein Score liegt näher an der Mitte der Skala, bis ein paar Sessions zusammengekommen sind — damit ein Spiel, das an einem einzigen Abend drei Bestnoten bekommen hat, nicht dauerhaft über allem steht, worüber ihr euch wirklich eine Meinung gebildet habt. Umgekehrt zählt es deutlich, wenn ihr ein Spiel immer wieder auf den Tisch legt: Auch ohne Bewertungen bekommt es dadurch einen Score.
In den Score eines Spiels gehen nur dessen eigene Bewertungen und Partien ein — nie, wie eure anderen Spiele abgeschnitten haben. Dieselben Stimmen und Partien ergeben deshalb in jeder Runde dieselbe Zahl.
Bekomme ich dann ständig E-Mails?
Nein. Wir schreiben dir nur, wenn jemand eine Antwort von dir braucht: bei einer Einladung zu einer Runde und bei einer Freundschaftsanfrage. Dazu kommen die üblichen Konto-E-Mails (Adresse bestätigen, Passwort zurücksetzen, Adressänderung bestätigen).
Es gibt keinen Newsletter und keine Werbung, und darüber, was deine Freunde gerade spielen, schreiben wir dir nie. Mehr als eine Nachricht pro Stunde bekommst du nicht — treffen mehrere Anfragen ein, fassen wir sie zusammen. Beide Arten kannst du in deinem Konto einzeln abschalten.
Ist das wirklich kostenlos? Wo ist der Haken?
Es gibt keinen. Es gibt keine kostenpflichtige Stufe, keine Funktionen hinter einer Bezahlschranke und keine Werbung.
Es sind auch keine Analyse- oder Tracking-Skripte eingebaut und es werden keine Skripte von Dritten geladen — es gibt schlicht nichts, was hier weiterverkauft würde.
Wozu dann der Spenden-Button?
Spenden sind freiwillig und schalten nichts frei — wer spendet, bekommt keine zusätzlichen Funktionen, und wer nicht spendet, verliert keine.
Wohin es geht: Server, Datenbank, Domain und Mailversand kosten laufend Geld, und Betrieb, Wartung und neue Funktionen kosten Zeit. Spielwirbel wird nebenher entwickelt und aus eigener Tasche bezahlt — eine Spende ist schlicht ein Danke dafür.
Die App enthält keinen Bezahl-Code und bindet kein fremdes Widget ein: Zur Spendenplattform wird erst dann überhaupt eine Verbindung aufgebaut, wenn du den Link anklickst.
Gibt es eine App?
Jein. Spielwirbel lässt sich über den Browser zum Startbildschirm hinzufügen und verhält sich danach wie eine App: eigenes Icon, eigenes Fenster, funktioniert auch offline.
Im Bereich Konto findest du dafür einen eigenen Abschnitt — je nach Browser mit einem Installieren-Knopf oder mit den zwei Schritten über das Teilen-Menü.
Einen Eintrag im App Store oder bei Google Play gibt es nicht.
Geht das nur für Brettspiele?
Die Titelsuche ja: Beim Anlegen eines Spiels sucht das Titelfeld bei BoardGameGeek und übernimmt Titel, Cover und Spieleranzahl.
Ins Regal darf aber alles. Von Hand eintragen geht genauso — dann ist völlig egal, was für ein Spiel es ist, es wird nur nichts automatisch ausgefüllt.
Kommen wir an unsere Daten wieder heran?
Ja. Schreib uns über das Kontaktformular, dann bekommst du deine Daten heraus. Wie das abläuft, steht in der Datenschutzerklärung.
Einen vollständigen Export direkt in der App — ein Klick, eine Datei — gibt es derzeit nicht. Einzelne gespielte Partien kannst du aber an BG Stats übergeben, wenn du das in deinem Konto einschaltest: Auf der Ergebnisseite einer beendeten Session erscheint der Link unter den Gewinnerinnen und Gewinnern und überträgt die Partie dorthin.
Wo liegen unsere Daten?
Das hängt davon ab, wer diese Instanz betreibt. Welche Dienstleister eingesetzt werden und wo gespeichert wird, steht vollständig in der Datenschutzerklärung — wir schreiben es hier absichtlich nicht in eigenen Worten daneben, damit es nur eine verbindliche Fassung gibt.
Was passiert, wenn ihr aufhört?
Der Quellcode ist öffentlich und lesbar: github.com/ChulioZ/spielwirbel. Er darf für nicht-kommerzielle Zwecke selbst betrieben werden — wer will, kann Spielwirbel also auf einem eigenen Server weiterlaufen lassen.
Das ist keine Garantie, dass der Dienst ewig läuft. Es ist die Zusage, dass er nicht mit einer Person verschwindet.
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